"Adriatische Sommertouren"
Auf teilweise neu erkundeten Wegen -
- vom Isonzo nach Triest
eine 3-Tages Radtour mit Fred Vornehm

Tourbegleitung:
Fred Vornehm
Anfragen und Buchung:


Unsere Radltouren führen uns am ersten Tag vom Predilpaß durch das Isonzotal und weiter auf den Höhenrücken der Goriska Brda (slovenisches Collio) bis zu einem Weinbauern in Kojsko, obergalb von Nova Goriza.

Am zweiten Tag durchfahren wir auf einer neu erkundeten Strecke die reizvolle Karstlandschaft der Hochebene von Doberdo und die Karstlandschaft oberhalb von Sistiana.

Am Sonntag erleben wir dann einen absoluten Höhepunkt: Wir fahren zum Großteil auf dem akrobatisch angelegten ehemaligen Bahnkörper der einstigen KuK Schmalspurbahn, die Hrplje (Kozina) mit Triest verband - und weiter durch den Triester Karst bis zum Schloss Miramare - ein echtes radlerisches Highlight!

Die Radtouren sind durchwegs eher auf der gemütlichen Seite - auch wenn es dann und wann kurze aber heftige Steigungen gibt, die dann auch der Reiseleiter schieben wird.....
Die einzige Anstrengung die es zu befürchten gibt, ist also höchstens Gegenwind....


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1.Tag:


Kärnten – Predilpaß – Isonzotal – Goriska Brda (slov.Collio) (ca.68km)

Wir erreichen Cave del Predil (hinter Tarvis) nach einer kurzen Busfahrt - hier steigen wir auf unsere Räder. Von hier sind es nur noch 4 Serpentinen bis zur Paßhöhe. Wer diese wenigen Höhenmeter scheut, kann sich vom Bus auf die Paßhöhe bringen lassen.
Nun beginnt die lange Abfahrt ins Isonzotal: Für den Vormittag haben wir uns eine Strecke von 43 km vorgenommen, die ab dem Predilpaß überwiegend auf asphaltierter rel. verkehrsarmer Straße - aber kurz vor Kobarid wenige Kilometer auf Schotter führt.

Nach einer kurzen Pause in Karfreit (Kobarid) fahren wir zunächst mit dem Bus via Rocinj auf den Höhenrücken zwischen Slovenien und Italien, nach Kambresko. Nun schwingen wir uns wieder auf das Rad und machen uns auf den Weg nach Kojsko (28km, hügelig). Nach einer Weinverkostung und einem vom Weinbauern kredenzten bodenständigen Abendessen fahren wir mit dem Bus in unser Hotel in das malerisch am Meer gelegene Sistiana. Wer Zeit und Lust hat, kann den Abend mit einem Bummel hinunter zum romantischen Hafen ausklingen lassen.

Cave del Predil

Auffahrt auf den Predilpaß

Abfahrt vom Predilpaß
          

Abfahrt vom Predilpaß

vor Cezsoca

am Isonzo vor Kobarid
          

Weiterfahrt von
Kambresko

Goriska Brda -
das slovenische Collio

Kojsko
          

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2.Tag: Mont San Michele- Doberdo- Sistiana Tour, 44 km, 684Hm / hügelig

Nach dem Frühstück bringt uns der Bus an den Fuß des Mont San Michele (Nähe Nova Goriza), den wir allerdings nur "streifen" werden (ca. 140 Höhenmeter). Hier beginnt unsere heutige Tour. Wir sind heute in hügeligem Gelände auf ausschließlich asphaltierten Nebenstrecken unterwegs.
Die Tour führt uns nach Sistiana direkt zu unserem Hotel. Im dem sehr guten Hotelrestaurant haben wir nun Zeit für unser verspätetes Mittag- bzw. frühes Abendessen.

Die heutige Tour ist nicht allzu lang, um am Ende der Tour die malerische Hafenathmosphäre von Sistiana noch genügend "genießen" zu können.

Start am Fuß des
Mont San Michele

bei Doberdo del Lago

einsame Straßen
durch den Karst

vor Sistiana

die Bucht von
Sistiana

...unser Ziel: Sistiana.



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3.Tag:


Triesttour - 38 km, 300Hm (leicht, Wegbeschaffenheit: siehe Bilder)

Voller Erwartungen starten wir unsere Abschlußtour gleich hinter der Grenze in Slovenien. Der erste Teil der Strecke wird auf dem Bahnkörper der ehemaligen KuK Schmalspurbahn gefahren, der akrobatisch durch die Felsen oberhalb von Triest gezogen wurde. Wir haben tolle Ausblicke auf das unter uns liegende Triest, fahren immer wieder durch Tunnel, entlang einer in den Felsen gehauenen Strecke. Es geht lenge Zeit leicht bergab - doch irgend wann müssen wir wieder hinauf - 1,2 steile Kilometer (asphaltiert), die wir das Rad schieben können.
Dann geht es leicht hügelig durch kleinere Ortschaften bis nach Opicina oberhalb von Triest (teilweise unbefestigt, Güterwege). Nun treffen wir erneut auf einen ehemaligen Schmalspur-Bahnkörper - immer mit Blick auf das Meer. Wieder geht es stetig bergab, zum Schluß eine rel. steile Gefällestrecke durch bewohntes Gebiet, bis ans Meer. Zum Schloss Miramare sind es nur noch ein paar Kilometer. Auf dem Parkplatz des Schlosses erwartet uns der Bus, wir werden genügend Zeit für einen Spaziergang durch den Schlosspark und zum Schloss Miramare haben.

Anschließend fahren wir mit dem Bus noch ein letztes Mal zu unserem Hotelrestaurant in Sistiana, wo wir zum Abschluß unserer dreitägigen Radltouren vor der Heimfahrt nach Kärnten noch einmal bei einem guten Essen und einem Gläschen Wein zusammensitzen werden.

Gleich nach dem Start
auf der Bahnstrecke

Einsam und verlassen:
Stazione Sant'Elia

.. immer auf dem Bahnkörper

...ein Erlebnis der
besonderen Art

... weite Ausblicke in die Felsenlandschaft

... ein Tunnel nach dem anderen...

...Blick zurück nach Triest...

... tolle Impressionen ...


und in der Ferne
ein Blick auf Schloss Miramare.
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Details:

Wegbeschaffenheit:
Die Etappen führen überwiegend auf leicht zu befahrenen Nebenstraßen oder Güterwegen, großteils asphaltiert. Einige kürzere Strecken führen allerdings auch auf gröberen Schotterwegen.
Die Touren sind daher ausschließlich für Trekkingbikes (E-Trekkingbikes) und Mountainbikes geeignet, da diese meist zumindest mit 21 Gängen ausgerüstet sind. Für Rennräder ist ein Teil der Strecken absolut ungeeignet!
Auf sämtlichen Touren besteht Helmpflicht!

Schwierigkeitsgrad:
Der Schwierigkeitsgrad kann kaum objektiv beschrieben werden, da "Schwierigkeit" vom konditionellen Zustand des Teilnehmers und von den Wetterbedingungen abhängt.
Als Eigentest hinsichtlich der konditionellen Anforderungen kann die Umrundung
des Millstättersees dienen (29km, 380Hm):
Man sollte es ohne Probleme schaffen, den See ohne Konditionsschwächen zu umrunden - dann steht einer Teilnahme an unseren Touren nichts im Wege!.

Höhenmeter:
Die bei den Tagesetappen angeführten Höhenmeter sind die jeweils summierten Höhenmeter selbst jedes geringsten Anstieges. Auf die üblicherweise verwendete Angabe der maximalen Höhendifferenz wurde verzichtet, da sie nichts über die Summe aller Einzelanstiege aussagt.

Was soll man alles mitnehmen?
Bei der Auswahl der Kleidung muß sowohl mit Hitze als auch mit kalter Witterung gerechnet werden!

kurze Radhose
lange Radhose
winddichte Regen– Überhose
Regen– / Windjacke
Regenschutz für Rucksack
(Regenschutz für Radlschuhe)
Fleecejacke
Rad– Handschuhe
kleiner Werkzeugsatz
Reinigungstücher und Toilettenpapier
Ersatzschlauch
Kleine Erste–Hilfe Box
Aspirin, Magnesium – Brausetabletten (MAGNOSOLV), ETRAT–Salbe und VOLTAREN (–Salbe), Sonnenschutzcreme
etwas Klopapier
Wasserflasche (meist werden die kleinen Mineralwasserflaschen aus dem Bus bevorzugt)
Fahradschloß
Auslands- Krankenversicherung abklären!
Mobiltelefon: Roaming– Vertrag für Auslands– Gebrauch ?
220V –Adapter, speziell für Ladegerät E–Bike!

Haftung:
Es wird keinerlei Haftung für die Räder und E-Bikes übernommen, auch nicht gegen Diebstahl. Jeder Teilnehmer ist während der gesamten Reise für die sichere Beaufsichtigung und Anhänger-Verwahrung seines (auch geliehenen) Bikes selbst verantwortlich!
Weder der Veranstalter noch der Tourguide haften für Schäden oder Unfälle jeglicher Art, jeder Teilnehmer fährt auf eigenes Risiko und ist sowohl für die richtige Einschätzung seines Fahrkönnens vor Ort als auch für das Einhalten von Verkehrsregeln selbst verantwortlich. Mit der Buchung der Reise erklärt der Teilnehmer, daß er den Veranstalter und den Tourbegleiter im Schadensfall (z.B. Sturz / Unfall) in jedem Fall schad- und klaglos hält.